Das war 2006

Auch in diesem Jahr begann das Vereinsjahr mit dem Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume. Sie wurden von Kindern und Jugendlichen des Ortes zum Osterfeuerplatz gebracht.

Die Jahreshauptversammlung wählte einen neuen Vorstand: für die nicht mehr kandidierenden Herbert Helweg und Bernd Wallner wurden Frank Tschersich und Martin Akemeier je einstimmig gewählt. Die anderen Positionen blieben unverändert.

Am 09. April gingen 16 Vereinsmitglieder wieder auf  vogelkundliche Tour in Schwelentrup und Umgebung. Anschließend wurde wie auch in den vergangenen Jahren gemeinsam gefrühstückt.

Das Osterfeuer begann mit dem traditionellen Ostereiersuchen für Kinder. In diesem Jahr war unser Spielplatz Schauplatz des Geschehens. Die kleineren Kinder bekamen für das Suchen natürlich die gleichen Chancen wie die Größeren.

Bei Einbrechen der Dunkelheit wurde das Feuer angezündet. Es brannte wunderbar weg

Anschließend traf man sich in gemütlicher Runde vor Stöltings Garage zu Bratwurst und Pommes.

Eine Woche nach Ostern kam die für dieses Jahr in der Vorbereitung wohl aufwändigste Aktion zur Präsentation:die Fotoausstellung zur Siedlungsgeschichte Nienhagens. Eröffnet wurde sie in Anwesenheit vom stv. Bürgermeister, Herrn Röttgen und dem stv. Vors. des LHB, Herrn Wiesekoppsieker.

Seit über 20 Jahren wiederholt sich jeweils am ersten Donnerstag im Dezember um 15.00 Uhr das vorweihnachtliche Kaffeetrinken für Vereinsmitglieder und Nienhagener ab 65 Jahren. Der Kuchen kam wie immer von vielen Spenderinnen aus dem Ort. Für die Unterhaltung sorgten in diesem Jahr Herr H.-J. Dümpe, die „Zauberflöten“, Frau Fenner und einige Teilnehmer selbst.

An drei Tagen kamen ca. 200 Besucher, darunter auch viele ehemalige Bewohner Nienhagens und andere an lippischer bzw. Detmolder Ortsgeschichte Interessierte. Die Ausstellung war ein voller Erfolg dank der Unterstützung vieler Personen vor allem aus unserem Ort.

Im Mai fand am „langen Himmelfahrtswochenende“ die mehrtägige Radtour am Main statt (siehe hierzu auch den Bericht auf unserer Internetseite unter der Rubrik „Gruppen / Radfahren“).13 Teilnehmer machten sich auf den ca. 180 km langen Weg von Miltenberg nach Kitzingen.

Auch wenn der Regen an den ersten beiden Tagen unser oftmaliger Begleiter war und uns in Einzelfällen weitergehende Besichtigungen verleidet hat, trübte dieses jedoch keineswegs die gute Stimmung. „Auch wenn die Anfahrt und das Fahrzeug - Prozedere vor Ort etwas aufwendig waren: es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, war das Resümee eines Teilnehmers.

Am Pfingstmontag fand wie in den vergangenen Jahren der Gottesdienst unter der Leitung von Frau Fenner, Pfarrerin der Kirchengemeinde Heiden statt. Der Vereinsraum war wieder gut gefüllt.

Der Spaziergang „rund um Pivitsheide“ fiel der großen Hitze zum Opfer.

Besser erging es da unseren Kindern bei ihrer Busfahrt zum Münsteraner Zoo. Diese von unserem Verein finanzierte Fahrt brachte den 46 teilnehmenden Kindern so viel Spaß, dass viele ganz enttäuscht waren, als es nach 5 Stunden Aufenthalt wieder nach Hause gehen sollte. (Die Fahrt war von der JHV als Ersatz für das in diesem Jahr nicht geplante Familienfest gedacht.)

Im August fand vor fast 200 Zuhörern und Zuschauern das Sommerkonzert der „Zauberflöten“ in der Kirche Heiden statt. Es war wieder einmal ein bezaubernder Abend.

Die Wanderung vom 10. September war eher ein informativer Spaziergang durch den nördlichen und westlichen Teil des Dorfes. Der Weg ging an Helwegs „Mergelkuhle“ (Feuchtbiotop) vorbei, durch Dreimanns Wirtschaftsweg über Ottenhausen zum Rottland. Unmittelbar an der Werre entlang kamen wir über Plögers Hof bei Akemeier an, wo uns ein reichhaltiges Frühstück erwartete. Die Kinder hatten (wie auch einige Erwachsene) unterwegs viel Spaß bei einem aus historischen Bildern bestehenden Suchspiel.

42 Mitglieder fanden sich im Oktober zu einem Frühstück im Vereinsraum ein. Es fand jetzt bereits zum dritten Mal statt und könnte vielleicht eine feste Einrichtung werden.

Das Wildschweinessen in Dalborn wird offenbar immer beliebter. In diesem Jahr musste unsere Reservierung sogar von 40 auf 50 Personen angehoben werden. Erfreulich ist, dass sich auch zunehmend jüngere Vereinsmitglieder hierzu anmelden.

„Aus allen Nähten platzte“ die von uns gebuchte Sondervorstellung des Zimmertheaters am 27.Oktober. Mit dem Stück „Die Perle Anna“ bot uns das Ensemble wieder einmal einen amüsanten und hinreißenden Abend.

Am darauf folgenden Wochenende fand die Zwei-Tages-Fahrt nach Lübeck statt. Neben dem berühmten Holstentor gab sehr viel zu sehen, z.B. das Marzipanmuseum, den Hafen, verschiedene Kirchen, Ausstellungen, usw.

Anders als in Erfurt findet man den Weihnachtsmarkt in Lübeck auf sieben verschiedene Stellen verteilt und jeweils thematisch von einander abgehoben. Beeindruckend waren insbesondere die Kunsthandwerkermärkte im Heilig-Geist-Hospital und in der Petri-Kirche. Faszinierend war der Blick bei anbrechender Dämmerung aus dem 50 m hohen Turm der Letztgenannten. Das absolute „highlight“ aber war wohl die „ice-world“ mit den Figuren aus dem Film „ice age 2“: man kam bei den unzähligen aus purem Eis gefertigten Skulpturen der unterschiedlichsten Größen einfach aus dem Staunen nicht heraus nd vergaß dabei völlig, dass man sich in einem Zelt mit -8o befand. Da auch das Hotel an der Promenade in Travemünde sehr gut war, kann man wohl von einer interessanten und gelungenen Fahrt sprechen. (siehe auch Archiv)

Beim Kinderkegeln holten in diesem Jahr Marvin Tschersich und Sebastian Nolte die Pokale.

Die Zauberflöten boten bei ihrem Konzert in der Kirche Heiden wieder all ihre musikalischen und schauspielerischen Talente auf. Eindrucksvoll spielten sie Hirtenlieder, traditionelle Weihnachtslieder, Klassik und Folklore. Das längst obligatorische Theaterstück drehte sich in diesem Jahr um einen vorwitzigen kleinen Engel, der unbedingt auf die Erde wollte und dort natürlich für einigen Wirbel sorgte. Es war wieder ein wunderschöner Abend mit einer gebührend hohen Besucherzahl (ca. 200).

Die traditionell letzte Veranstaltung im Jahr war wieder der Preisskat im Vereinsraum. 15 Teilnehmer kämpften in diesem Jahr um die Plätze. Nach drei Serien zu je 24 Spielen standen die Sieger fest: Martin Kordetzki (1.), Helmut Brusendorf (2.) und Jens Middendorf (3.).

Weitere Bilder des Preisskat im Archiv

(Foto: Archiv)

Hermann Meier / 2006-12-31