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Nienhägener mit dem Fahrrad im Ammerland unterwegs
Das Ammerland im Nordwesten Deutschlands mit seiner naturräumlichen Vielfalt aus Geest, Marsch und Moor war für
22 Mitglieder des Heimat-u.Geselligkeitsverein Nienhagen für 4 Tage das Ziel auf dem Fahrrad, dieses zu erkunden.
Ausgangspunkt für die geleiteten und organisierten Touren von Elke Wachtmann, war die bekannte Rhododendonstadt Westerstede.
Aber das Wahrzeichen der Stadt ist die beeeindruckende St.-Petri
Kirche, deren mächtiger Turm 48 m über der Fußgängerzone wacht.
Es waren sehr abwechslungsreiche Routen, was das Ammerland zu bieten hat. Die Wegstrecken bis Apen, Augustfehn, Edewecht und
zum Bad Zwischenahnermeer boten einen langen Genuss schöner
Eichenalleen und eröffneten typische Weidenblicke. Am Aper Tief
und entlang des Südgeorgsfehnkanals öffnet sich die Landschaft.
Wie Perlen auf einer gestreckten Kette reihen sich die Bauernhäuser
entlang der Fehnkanäle mit den rückwärtig liegenden Ackerstreifen aneinander.
Es ging entlang grün dünn besiedelter Wohnstraßen, Kanäle , Moorwiesen und auch Torfstecherfelder.
Das Schinkenmusem in Apen gilt als die älteste Schinkenräucherrei
des Ammerlandes, in der guten Stube, wo wir Platz nehmen durften,
wurde uns eine Kostprobe von einem etwa 15 Monate gereiften Schinken gereicht.
Ein besonderer Genuss war zweifellos die Umrundung des Zwischenahner Meeres auf
einem lauschig bewaldeten Uferpfad. Teils bemerkte man den See gar nicht, teils
eröffneten sich immer wieder fensterartige Seeblicke. Es war auch dieses Jahr
wieder eine sehr schöne Fahrt, auch wenn die Rododendon teilweise nur noch
blüten, so waren die vielen anderen Eindrücke ein tolles Erlebnis.